Laufen auf der Reiteralm

Wie schon bei meinem Beitrag über unseren Urlaub geschrieben, habe ich auch wieder meine Laufausrüstung mitgenommen. Nach den Ausflügen mit der Familie habe ich auch noch etwas Zeit für zwei Läufe gefunden.

Der erste Lauf am Sonntag führte mich, wie kann es in der Gegend anders sein, bergauf auf die Reiteralm. Ich folgte der Bergstraße bis auf die Höhe der Bergstation Silver-Jet. Von dort nahm ich den „Verbindungslift“ zum Sepp’n-Jet. Neben der Talstation ist das Panoramastüberl, das zur Zeit entkernt und generalsaniert wird. Von dort ging es dann wieder zurück zum Quartier.

Beim Spielplatz im Almwelt Austria steht eine Tafel, die auf den „Naturwasser-Weg“ hinweist. Die Strecke zum Wasserfall ist mit 30 Minuten angegeben und der Rückweg über die Obere bzw Untere Runde mit je 40 Minuten. Da denkt sich das Läuferherz „Jö, das schau ich mir gerne an.“

Am Montag machte ich mich auf den Weg zum Eisbach-Wasserfall. Der Weg war eng und verschlungen. Es ging über Stock und Stein im wahrsten Sinn der Worte. Ein herrlicher Single-Trail. Aber nach ca. 5 Minuten war ich beim Wasserfall. Ohne Abkürzungen oder sowas! Dort habe ich etwas die Natur genossen und machte mich über die „Untere Runde“ zurück zur Almwelt. Der Weg dauerte auch wieder etwas mehr als 5 Minuten.

Ein bisserl mehr als 10 Minuten Bewegungszeit ist mir dann doch etwas zu wenig. Also trabe ich weiter durch die Gegend. Ich besuchte das benachbarte Hüttendorf und machte wieder ein paar Höhenmeter bis es Zeit war zum Umkehren, weil das Abendessen anstand. An Rückweg stieg ich dann in das letzte Stück der „Oberen Runde“ ein.

Für mich als Flachländer ist ein Lauf in so eine Umgebung immer wieder eine interessante Herausforderung, die ich gerne annehme. Da merke ich dann, wo meine Grenzen sind und eine ganz anderen Lauftechnik notwendig ist.

Auch hier hab ich wieder ein paar Fotos gemacht, die ihr euch in einem eigenen Album anschauen könnt.

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