#martinläuft – the Early Bird

Auf Grund des Wetters habe ich mich laufmäßig zum Early Bird gewandelt. Bei den Temperaturen der letzten Wochen war das das Beste, was man machen konnte. Dank unserer Kinder und den Temperaturen war das frühe Aufstehen um ca. 6 Uhr kein Problem. Ein kleines Frühstück später, der Körper braucht ja ein wenig Energie, schlüpfe ich in die vorbereitete Ausrüstung und schon ging es auf die Strecke. Das habe ich letztes Wochenende schon zum dritten Mal gemacht und das Gefühl dabei ist echt was besonderes.

Wohin des Weges?

Bei meinem ersten Morgenlauf hatte ich noch keine Ahnung wohin mich die Füße tragen sollten. Ich schlug den Weg Richtung Donaukraftwerk Greifenstein ein. Es ging gemütlich dahin, im Hinterkopf spukte die 10km-Grenze herum. Der km-Zähler meldete die 5km-Marke, aber mein Körper wollte noch ein Stückchen weiter. Bis zum ersten Schranken vom Kraftwerk.

Dort wendete ich und es ging wieder zurück nach Hause. Weil aber die Sonne schon durchkam, wählte ich die Strecke durch die Au für den Rückweg.

An beiden folgenden Wochenenden habe ich es wiederholt. Aber ich habe meine Strecke etwas ausgeweitet. Der Wendepunkt befindet sich aktuell am Südende der Schleusenmauer.

 

Das Early Bird-Feeling

early bird feeling beim Kraftwerk GreifensteinWenn man zu der Zeit unterwegs ist, ist das ein ganz eigenes Feeling. Auch abgesehen von der Temperatur. Das Morgenlicht taucht die Umwelt in ungewohnte Farbtöne. Die Luft ist merklich frischer.

Man selbst läuft auch etwas anders. Der Lauf bekommt früher etwas meditatives, weil man im Kopf unverbrauchter ist und einem noch nichts im Kopf herumschwirrt.

Man ist aber nicht alleine

Bei allen meinen frühmorgendlichen Laufrunden bin ich auf weitere Leute gestoßen. Egal, ob sie die Strecke laufen wie ich, mit ihren Nordic Walking Stöcken oder einem Rennrad unterwegs sind, es gibt irgendwie ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Man begegnet sich, mit einem freundlichen und anerkennenden Lächeln auf den Lippen. Dazu ein kurzer Gruß und man fühlt sich schon wieder etwas losgelöster für die nächsten km. Auch das gehört irgendwie zu den oben beschriebenen Early Bird Feeling dazu.

ein verdienter Abschluss

Nach dem ich dann meistens gegen 8 Uhr wieder zurück bin, gibt es nach der Dusche ein großes Frühstück und die Erkenntnis, dass man schon etwas getan hat und noch etwas vom Tag hat.