Ein Lauf zum Vergessen – #martinläuft nicht immer rund

Jeder hat so Momente, in denen man am liebsten den Hut drauf haut und heim geht. Gestern hatte ich ein solches Erlebnis bei meiner abendlichen Runde. Ich wollte eine abendliche Laufsession machen. Geplant hätte ich den Klassiker. Drei Runden am Hausberg. Daraus wurde aber ein Lauf zum Vergessen.

Schon nach der ersten Kurve merkte ich, dass es nicht rund läuft. Ein bisserl Probleme mit der kalten Luft, schwere Beine, schwere Arme und ein Zwicken im rechten Schuh. Unterm Strich wars einfach Orsch.

Ein paar mal habe ich versucht den Lauf neu zu starten, aber dann habe ich einmal durchgeschnauft und mich mit einem langsamen Jog begnügt.

Es gibt dabei nichts schön zureden. Wie mir ein Laufkollege auf Strava ausrichten lies.

„Auch schlechtes Training ist Training.“

Da hat er recht. Der Lauf ist zwar zum Vergessen, aber bei mir ist es gut für den Kopf. Man wird wieder Dankbar für die vielen Läufe bei denen alles passte.

Es kann nicht immer alles rund laufen. Außerdem meldet sicher der Körper von selbst, wenn er grad nicht will. Nur nicht die Brechstange auspacken. Einfach dazu stehen. Keine Sorgen darüber machen. Solche Momente habe auch die Großen des Laufsports. Wie man in der RedBull-Doku von Florian Neuschwander sieht. Dafür geht’s das nächste mal wieder locker vom Hocker. #dealwithit