Der Nachmittag in Innsbruck

Die nächste Station auf unserer Erkundung von Innsbruck war Schloss Ambras. Das Schloss ist ein weißer, sehr beeindruckender, Bau, der bei Sonnenschein einen freudig anstrahlt. Davor liegt ein schöner Schlossgarten, der auch oft für Fotoshootings verwendet wird.

Dei Kinder besuchten dort eine Kinderführung und wir, die Erwachsenen, gingen alleine durch die Räumlichkeiten. Uns hat die Ausstellung nicht so wirklich vom den Socken gerissen. Wir besichtigten den Spanischen Saal mit den prachtvollen Wandmalereien. Die Schlosskapelle war auch zugänglich. In dem oberen Stockwerken gab es eine Ausstellung von Kunstwerken aus Glas und über die Post.

Ich habe mir auch noch das Kunsthistorische Museum angesehen, das auch im Schloss untergebracht ist. Es besteht aus einer großen Sammlung von verschiedenen Ritterrüstungen und den Kern der (Kuriositäten-)Sammlung von Erzherzog Ferdinand II.

Wie gesagt, wir waren von der Station nicht so begeistert, aber den Kids hat die Führung sehr gut gefallen. Die haben ja auch auf der Runde einige zusätzliche Infos und Geschichten gehört.

Der nächste Halt mit dem Sightseer, der uns wieder zurückbrachte war wieder die Altstadt. Dort gab es für die Mädels Eis. Nach dem sie sich abgekühlt haben, sind J und ich auf den Stadtturm gegangen. Der Aufstieg ging über eine Wendeltreppe mit 133 Stufen. Der Ausblick dort oben war aber echt gigantisch. Nach dem ja die Einflugschneise für den Innsbrucker Flughafen über dem Stadtgebiet liegt, hat man von dort das Gefühl die Flugzeuge angreifen zu können. J war an Anfang etwas skeptisch, aber sie musste dann zugeben, dass der Ausblick, wie zum Beispiel das Goldene Dachl von oben zu sehen, sehr beeindruckend ist. Fotos von dort findet ihr in meinem flickr-Album.

nach dem wir die andere Wendeltreppe herunter genommen haben, war es auch schon Zeit fürs Abendessen. Ein Freund von uns, ein gebürtiger Innsbrucker, hat uns die Pizzeria Crocodiles ans Herz gelegt. Wir können sagen, der Tipp war super.

Nach dem ich den ganzen Tag auf den Beinen war, waren sie am Abend ganz schön schwer. Wir haben lt. meinem MiBand 10 km zurückgelegt, aber es war gefühlt anstrengender als eine Laufrunde mit der gleichen Distanz. Aber am nächsten Tag ging es dann weiter mit der Eroberung der Nordkette, dem Besuch im Alpenzoo und der Besichtigung der Schwarzmanderkirche bevor wir die Heimfahrt antreten mussten.

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