Fahrrad-Ausflug zum Kraftwerk Greifenstein

Am Samstag wurde von „Weinviertel Donauraum“ ein Fahrrad-Ausflug zum Donaukraftwerk Greifenstein angeboten. Die Möglichkeit habe ich mir mit unsere Großen nicht entgehen lassen. Um 14 Uhr war Treffpunkt beim Bahnhof in Stockerau. Der Andrang für diese Veranstaltung war enorm, aber es wurden alle mitgenommen.

In der Au gab es zwei Stationen, an denen auf die Kinderradroute „Mit Betty Bernstein über die Donau“ hingewiesen wurde. Diese Radroute gibt es in verschiedenen Längen. Dazwischen sind immer wieder Stationen, an denen es Infotafeln gibt. Vom Lenau-Hain ging es dann weiter zum Kraftwerk.

Ein Mitarbeiter vom Verbund hat uns auf dem Ausflug begleitet und die Führung und Erklärung am Werksgelände übernommen. Der erste Anlaufpunkt war die neu errichtete Fischwanderhilfe. Dieses Bauwerk ist deshalb notwendig, Damit das Ökosystem an der Donau weiter verbessert wird. Das Kraftwerk stellt eine Barriere von ca 12 m Höhe dar und die können die Fisch nicht überwinden. Aus diesem Grund hat man einen 4 km langen, sehr naturgetreuen Bach durch die Au angelegt, um den Fischen eine problemlose Wanderung zu ermöglichen. Am unteren Ende der Wanderhilfe ist eine Reusenanlage in der die Fische in einer Datenbank erfasst werden.

Es ging dann weiter ins Kraftwerk selber. Nach einer Stärkung ging es dann zur ersten Station der Kraftwerksbesichtigung. Es wurde, den Kindern, erklärt und mit einem kleinen Experiment gezeigt wie ein Elektromotor funktioniert. Es gab dann noch Informationen über die Entstehung des Kraftwerks und ein Modell einer Kaplan-Turbine zu besichtigen.

Aber dann wurde es laut. Mit dem Lift ging es viele Meter, ich glaube es war von 30 Metern die Rede, nach unten. Wir stiegen unterhalb der Turbine aus und konnten das Ansaugrohr sehen und die Wassermassen hören. Die Begeisterung der Besucher war eher geteilt. Die Kinder durch die Bank so „Ähh, das ist laut!“ und die Väter fast alle „Boah! Geil! *Fotoklickgeräusche*“.

Beim hinauffahren hielten wir noch in der Kraftwerkshalle. Die erstreckt sich über die komplette Länge des Kraftwerksteil und ist leer. Dort wird der Boden geöffnet um die Turbinen zu warten. Durch das bewegliche Dach kann man mit dem Kran bis zu den Turbinen kommen.

Die Führung war sowohl für mich, als auch für meine Tochter, ein großartiges Erlebnis. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Beteiligten bedanken, die diesen Ausflug organisiert haben. Ich freue mich schon auf weitere Unternehmungen in unserer Gegend.

Noch ein netter Sidekick. Bei der zweiten Station wurde ich von einem anderen Vater angesprochen, ob ich der @feierabendblogr bin. Er stellte sich als @MGriessenberger vor. Wir kennen uns schon seit langer Zeit von Twitter. Obwohl wir in der selben Gegend arbeiten, haben wir uns auf dem Ausflug zum ersten Mal im Reallife getroffen. Ich mag das, wenn man Leute, die man von Twitter kennt in echt kennen lernt.