Schau’ma uns mal Linz an.

Nach dem wir vor einiger Zeit in Innsbruck waren, schauten wir uns die nächste Landeshauptstadt an. Unsere Wahl fiel auf Linz.

Die Anreise erfolgte wieder zu einem Schnäppchenpreis mit der ÖBB. Dieses mal fuhren wir gleich von Stockerau mit der Schnellbahn los. In der Station Tullnerfeld stiegen wir in den RailJet um, der uns bis nach Linz brachte. Fahrzeit von Bahnhof zu Bahnhof war 2 Stunden.

In Linz gibt es auch eine Card für Besucher, in der so einiges inkludiert bzw. vergünstigt ist. Unsere erste Station am Tour-Plan war der Pöstlingberg. Mit der Pöstlingbergbahn ging es gemächlich dem Gipfel entgegen. Wenn man mit Kindern am Pöstlingberg ist, darf natürlich ein Besuch in der Grottenbahn nicht fehlen.

Mit der Grottenbahn geht es an verschiedenen Zwergen-Szenen vorbei. An einige konnte ich mich noch erinnern, obwohl mein Besuch dort auch schon über 30 Jahre her ist. Im Untergeschoss wird der Linzer Hauptplatz dargestellt und in den „Nebengassen“ findet man verschiedene Märchendarstellungen. Bis zur Talfahrt blieb uns noch Zeit für eine Runde und einem Blick auf die Stadt. Leider war das Wetter zu dem Zeitpunkt noch sehr dunstig.

Unten angekommen stiegen wir beim Ars Electronica Center aus. Diese Museum beschäftigt sich mit neuen Medien und Technologien. Im Moment dreht es sich start um VR, Künstliche Intelligenz und Robotik. Aber der absolute Knaller war Deep Space 8k. Ein Raum der für 3D-Projektionen und Lasertracking geschaffen wurde. Die 3D-Darstellung des Universums war absolut gigantisch. Die Darstellung basiert auf Echtzeitdaten und man kann sich in die verschiedensten Dimensionen durch das Universum und auch darüber hinaus bewegen.
Die gezeigten Kunstprojekte waren danach nicht so mein Fall. Man konnte sehen was alles an 3D-Darstellungen möglich ist, aber etwas Langweilig nach der ersten Vorführung.
Danach wurde das Lasertracking aktiviert und man durfte einige kleine Spiele spielen, in denen man selbst als Controller fungierte. Man musste zum Beispiel Fische fangen im dem man über die Bodenprojektion läuft. Diese Vorführung dauerte eine halbe Stunde. Die verging aber leider wie im Flug.

Am Nachmittag ging es dann einmal quer durch Linz und besuchten die voestalpine-Stahlwelt. Hier steht das Thema Stahl im Mittelpunkt. Es werden die verschiedenen Sorten erklärt und auch deren Herstellung multimedial gezeigt. Im 5. Stock gibt es eine Aussichtsterrasse von der man auf das Werksgelände blicken kann.

Damit waren eigentlich alles Sehenswürdigkeiten, oder die wichtigsten, erledigt. Am Rückweg zum Bahnhof machten wir noch einen Abstecher zum Haribo-Werksverkauf und deckten uns mit einem kleinen Vorrat ein.

Die Heimreise war genau so entspannt wie die Hinfahrt. Nach fast genau 12 Stunden unterwegs kamen wir müde am Bahnhof in Stockerau an.