World Run 2018 – #martinläuft war dabei

Auch in diesem Jahr war ich wieder beim Wings for Life World Run dabei. Was soll ich dazu sagen, es war wieder ein tolles Erlebnis von der Zeit vom Start bis zum Ziel.

Ich habe mir im Vorfeld ein Streckenziel von min. 19 km gesteckt. Das Ziel habe ich mit 19,4 km erreicht. Aber jetzt mal zum Wettbewerb selbst.

Diese Jahr war das Wetter deutlich anders als im Jahr zuvor. Letztes Jahr war es schon die Tage zuvor sehr unbeständig, bis es dann auf den letzten km noch eine Dusche gab. Dieses Jahr war es mit Temperaturen über 20 °C zum Laufen schon sehr warm.

Vor dem Start gab es das übliche Einstimmen mit Warm-Up und der Wings for Life Fahne, die über das Startfeld gereicht wird. Punkt 13:00 Ortszeit fiel der Startschuß und der Tross setzte sich in Bewegung. Nach ca. 3 Minuten bin ich dann über die Startlinie und ich konnte ein recht zügiges Starttempo aufnehmen. Klar gab es wieder ein paar verirrte, die sich aus falschem Ehrgeiz mit ihren Walking-Stöcken in den ersten Startblock geschummelt gaben. Aber es ging ganz schön dahin.

Als keiner Freak habe ich mir die km-Zeiten des vorjahres notiert, um so einen Überblick über meine Leistung zu haben. Bei jeder Zeit habe ich einen Vorsprung heraus gelaufen, Bis ich dann bei der 15er Marke schon 2 Minuten auf das Vorjahr gut gemacht habe.

Die Stimmung entlang der Strecke war diese Jahr deutlich besser, was sicher auch am Wetter lag.

Heuer habe ich keine Versorgungsstation ausgelassen. Das war mir bei der Hitze viel zu wichtig. Ich wollte mich nciht wegen Selbstüberschätzung aus dem Rennen kicken. Ein paar Schlücke gingen immer und der Rest vom Wasser kam übern Kopf. Bis zum km 17-18 ging es locker flockig dahin. Aber dann machte meine rechte Wade auf sich aufmerksam. Ich hatte am Mittwoch am Abend einen Krampf, aber den hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt schon wieder vergessen. Also, das Tempo etwas drosseln und weiter bis das Auto kommt.

Nach der Stadionbrücke war die km 19 Marke und ich nickte mein persönliches Ziel ab. Kurz hinter der Markierung war eine Labestation. Aber dort war schon eine gewisse Unruhe im Feld zu spüren. Man konnte das Catcher Car und den ganzen Tross rundherum schon sehen. Das Feld versuchte noch ein paar Meter gut zumachen. Zu einem Fluchtversuch, wie man es oft hört, fehlte uns allen die Kraft. Somit war nach 19,4 km Schluss und wir machten uns auf den Rückweg zur Verpflegstation um die Reste dort noch zu plündern. Beim überwiegenden Teil meiner Mitläufer war die Freude über die vorbeigerollte Ziellinie größer als der Ärger nicht doch weiter gekommen zu sein.

Zurück am Rathausplatz holte ich mir dann noch meine Erinnungsmedaille ab und ging zurück ins Büro, das mir als Basislager diente. Es war auch dieses Jahr ein geiles Erlebnis, das ich 2019 vermutlich wiederholen werde.

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so weit gings für mich beim #Worldrun…

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