#martinläuft und die Hitze

Es ist bekannt. Im Sommer kann es heiß sein. Klar. Dass Hitze nicht immer angenehm ist, ist auch klar. Besonders nicht wenn man Sport betreiben will.

Bei den Läufen in der letzten Zeit habe ich die Weite der Felder und Feldwege gesucht und den Schatten der Waldränder. Noch dazu habe ich das Tempo gedrosselt. Hauptsache Bewegung, Hauptsache frische(re) Luft.

Leider ist dieser Umstand meiner Motivation nicht wirklich zuträglich. Ich hab im Moment Schwankungen in meiner Leistungsbreite. Was aber auch verwunderlich ist, ich konnte seit dem Neustart sehr bald wieder an die 9 km laufen. Aber der letzte km auf die zweistelligen Distanzen wollte einfach nicht gelingen. Wie wenn ich Kopf kurz vor den 10 km ein Schranken ist. Hin und wieder gelingt es mir über den Schranken zu springen.

Nach den Durchhängern im Winter, in der Zeit habe ich meine Form gegen einen Abdruck in der Couch eingetauscht. (Was mich aber zu dem Zeitpunkt nicht wirklich gestört hat.) Dann kam die Zwangspause im Frühling und die Saison war für mich somit schon komplett gelaufen.

Eigentlich hätte ich geplant gehabt, in ca. zwei Monaten wieder den Halbmarathon in der Wachau zu laufen. Aber das werde ich absagen. Ich will nicht mit Muss und Kampf dort an den Start gehen. Ich werde schauen, dass ich dann gegen ende des Sommers, wenn das Wetter „läuferfreundlicher“ wird, wieder auf ein konstantes Level zu kommen.

Aus dem Grund habe ich auch die Markierungen aus meiner Liste mit den Lauf-Events entfernt. Bis auf den Kresforschungslauf, der mir in den letzten Jahren immer mehr fasziniert hat.

Ich hoffe auch, dass das von der Seele-Schreiben etwas gebracht hat und mein Kopf dadurch etwas freier wird und die zitierte Schranke weggeht.