#martinläuft auch mal weiter

Meistens schauen meine längeren Läufe so aus, dass ich zum Donaukraftwerk Greifenstein laufe, dahinter die eine oder andere Variation ausprobiere und dann wieder zurück laufe. Sowas in der Art hatte ich auch am letzten Sonntag vor. Aber es kam anders

Ich lief wie gewohnt zum Kraftwerk, aber dort kam mir dann die Überlegung in den Sinn, dass ich doch einfach weiterlaufen kann. Ob ich Umdrehe und zurück laufe oder bis nach Korneuburg laufe und dann mit dem Zug nach Stockerau fahre ist von der Entfernung hübsch egal. Einzig der Faktor Zeit macht den Unterschied, aber davon hatte ich am Sonntag genug.

Der Entschluss „Ich laufe bis nach Korneuburg“ war gefasst und es ging auf der langen, geraden Donaupromenade dahin. In Korneuburg war ich dann etwas aufgeschmissen, weil ich den Weg vom Radweg zum Bahnhof nicht kannte. Aber ich hatte so ungefähr einen Plan und kam mit nur einem kleinen, nicht wirklich nennenswerten Umweg am Bahnhof an. Der Umweg hatte den Vorteil, dass ich somit die 13 km voll hatte.

Die Ankunft am Bahnhof war eine Punktlandung. Ich sah schon die Schnellbahn kommen und brauchte nur ein bisschen mehr als eine Minute warten. Wenn ich zuspät angekommen wäre, hätte ich eine knappe halbe Stunde warten müssen.

Schön brauch ich nicht sein.
Glück muss ich haben.

Im Zug ist aber meine soziale Ader durchgekommen und habe mich mit einem Stehplatz begnügt. Ich habe keine Ahnung, ob an der kurzen Regeneinlage oder an der Anstrengugn lag, aber ich war durch und durch nass.

In Stockerau bin ich dann noch den letzten km locker nach Hause gelaufen. Durch die Stadt gehen im Laufgewand, da komm ich mir so komisch vor.