Gier

von Marc Elsberg.

Hier handelt es sich um das vierte Buch, das ich von Marc Elsberg gelesen habe. Wieder bringt er den Lesern ein Szenario näher, das uns sehr wohl treffen kann. Nach einem Blackout, einem unbedachten Umgang mit Sozialen Medien und Genmanipulation ist es dieses Mal die Weltwirtschaft.

In Berlin treffen sich die Reichen und Mächtigen mit Politikern aus aller Welt. Draußen trifft sich die Bevölkerung um gegen die aktuelle Wirtschaftssituation zu protestieren. Die Veranstaltung verläuft soweit friedlich. Aber ein Nobelpreisträger, der eine Rede bei dem Treffen halten soll, kommt bei einem Autounfall ums Leben. Der Unfall war aber keiner und es gibt einen Zeugen.

Die Geschichte besteht aus einer Verfolgungsjagd mit Polizei, Gangstern und Personen die in die Sache mit hinein gezogen werden. Nebenbei wird auch noch die verschwundene Rede des Nobelpreisträgers gefunden, aufgearbeitet und an das Licht der Öffentlichkeit gebracht.

Der Thriller ist wieder sehr spannend gewesen. Mich selbst hat er aber nicht so mitgerissen, wie Blackout und Zero. Das liegt vermutlich daran, dass ich mit diesem Thema nicht so viel anfangen kann wie mit technischen Inhalten. Aber es zeigt, dass ein gemeinschaftliches Wirtschaften für die Gesamtheit besser ist als sich seiner eigenen Gier blind hinzugeben.

Im Nachwort beschreibt Marc Elsberg auf welchen Grundlagen die im Thriller erwähnte Fabel basiert und wie komplex das Thema tatsächlich ist. Aber vielleicht machen sich auch andere, hellere Köpfe Gedanken darüber.

ISBN: 978-3-7645-0632-2