#martinläuft macht sich Gedanken zu den Startnummern mit Chip…

Ich hab mir heute die Laufevents in meiner Umgebung näher angesehen und festgestellt, dass bei den Veranstaltungen vom Schmidataler Laufcup jetzt alle Bewerbe mit gechipten Startnummern abgewickelt werden. Das Argument der Veranstalter ist, dass das lästige Chip-Handling weg fällt. Da kann ich als Besitzer eines eigenen Chips nicht mitreden.

In dieser Zeit, in der man verstärkt auf Nachhaltigkeit achtet, noch mehr (Sonder-)Müll durch Einweg-Elektronik zu produzieren, ist mir unverständlich. Das Material, aus dem die Startnummern meist sind, ist auch ein Spezialpapier. Es ist gegen verschiedene Einflüsse, wie zum Beispiel Feuchtigkeit, resistent(er). Dieses Papier ist so auch schon nicht einfach zu entsorgen.

Ich schätze der Großteil der Leute, die regelmäßig an Bewerben teilnehmen haben einen eigenen Chip. Alle anderen können einen Mehrweg-Chip beim Zeitnehmer mieten.

Sicherlich, ist es für den Veranstalter ein größerer Aufwand, die Rücknahme inkl. Kautionsrückzahlung abzuwickeln. Aber man kann damit werben, dass man keinen unnötigen Elektronik-Müll in Umlauf bringt. Die Teilnehmeranzahlen bei den Bewerben vom Schmidataler Laufcup sind sicher nicht gering, aber von den Mengen wie bei einem VCM, WachauMarathon und Wiener Silvesterlauf weit entfernt.

Beim Worldrun verstehe ich die Startnummern mit Chip. Hier entfernt man sich ja vom Startbereich und das Ziel holt einen ein. Da kann es natürlich sein, dass nicht alle zum Start zurückkehren werden.

Ich hoffe, dass man sich von Seiten der Veranstalter über eine nachhaltigeres System Gedanken machen.