Der Waschberg hat gerufen und #martinläuft

Schon seit einiger Zeit lockt mich das Gipfelkreuz am Waschberg. Mit 388 m ü. A. nicht sonderlich hoch, aber zum Rauflaufen reicht es auf jeden Fall.

Am letzten Sonntag war es soweit. Das Wetter schien zu passen und die Motivation war auch da. Die tatsächliche Entscheidung über den Gipfelsturm wollte ich am Fuße des Waschberg treffen. Im Laufrucksack war die Trinkblase dabei und eine Softflask war als Reserve dabei.

Der Transfer zum Waschberg war eine Strecke von etwas mehr als 5 km. Ich bremste mich etwas zurück, weil ich ja den Berg und auch den Rückweg noch vor mir hatte. Ich fühlte mich fit und so nahm ich den Anstieg in Angriff.

Der Weg führte über schmale Wege über Wiesen und durch das Unterholz, bis ich dann endlich am Gipfel des Waschbergs war. Dort wurde ich mit einem herrlichen Panorama belohnt.

Nach einem Moment der inneren Einkehr und des Genusses der Aussicht folgte der Abstieg, der recht flott verlief.

Am Rückweg, wenn man 5 km wohin lauft, muss man die 5 km auch wieder zurück laufen, merkte ich dann schon, wie mir die zunehmende Wärme zusetzte und die Kräfte anfingen nachzulassen.

An Ende sass ich dann erschöpft und glücklich bei uns im Garten und freute mich schon auf einen entspannten Nachmittag mit ausgestreckten Beinen.