Bücher von Kabarettisten

… oder „Wenn Kabarettisten Bücher schreiben und mein Kopf die Stimme verstellt.“

Kabarettisten, oder Comedians wie man sie jetzt nennt, haben den Ruf witzig und unterhaltsam zu sein. Oft können sie mit Wort und Sprache gut umgehen und was liegt in diesem Fall näher, als sich auch als Autor zu versuchen. Oft sind es ihre Programme, die sie in einem Buch, vorab oder auch nachträglich, abdrucken.

Das ist ja eigentlich keine schlechte Idee, aber leider bin ich in diesem Fall die falsche Zielgruppe. Diese Tatsache habe ich jetzt hoffentlich endgültig begriffen. Ich bin bei solchen Büchern zu sehr auf die Stimme, Gestik, Mimik und Aussprache des Künstlers bzw. der Künstlerin fixiert. Ich merke es beim Lesen, dass irgendwo in einem hinterletzten Winkel meines Hirns ein Teil von mir versucht den Text mit der Betonung des Verfassers zu lesen. Mir ging es vor Jahren beim Baby-Buch von Michael Mittermeier, vor einigen Monaten mit Torsten Sträter und jetzt mit Lisa Eckhart so.

Ich überleg mir schon, wie es bei einem Buch wäre, dass ich bisher nur als Hörbuch kenne. Aber ich werde wohl bei Büchern bleiben, die von „klassischen Schriftstellern“ geschrieben wurden und werden.