#martinläuft einen (letzten) Herbstlauf

Blick zur Burgruine Greifenstein

Der letzte Samstag war vermutlich der letzte schöne Tag in diesem Herbst. Den Tag musste ich natürlich für einen langen Lauf nützen. Mein Weg führte mich recht spontan zum Donaukraftwerk Greifenstein.

An Weg dorthin war ich nicht einsam. Viele nutzen das schöne Wetter für einen Spaziergang mit der Familie oder eine Runde mit dem Fahrrad. Auf der Kraftwerksmauer lief ich nur bis zur Hälfte, weil bei den Schleusen die üblichen Ansammlungen von Schaulustigen waren.

Die Tour hatte etwas mehr als 12 km und fühlte sich, dank der idealen Bedingungen, ganz entspannt an. Es war eine echte Wohltat und zauberte mir meine erste zweistellige Distanz in dem Monat in die Statistik. Die letzten Wochen wollte es einfach nicht mit dem letzten Kick über die 10er-Grenze klappen.

Der Stopp in der Mitte führte auch zu einer neuen Perspektive für Fotos von der Umgebung. Der Herbst zeigt sich von einer sehr schönen Seite. Es war schwer zu glauben, dass schon Richtung Dezember geht und das Wetter eigentlich jeder Zeit umschwenken kann.

Aber am nächsten Tag war es dann soweit. Am Sonntag kramte ich meine Lange Winter-Laufhose aus dem Kasten und drehte eine kurze Runde bei kalten Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt.

Wenigstens durfte ich den tollen Samstag noch mit einem schönen Lauf genießen.