Meine Testfahrt mit der FAIRTIQ-App

Gleich einmal vorweg. Ich bekomme für den Testbericht und die Verwendung von FAIRTIQ nichts von irgendwelchen beteiligten Unternehmen. Ich muss für meine Fahrten mit den Öffis genau so zahlen wie alle anderen auch.

Die App ist von der Einrichtung sehr einfach. Man erstellt nach der Installation ein Benutzerkonto, legt seinen Verkehrsverbund fest und trägt seine Zahlungsdaten ein. Dann kann es auch schon losgehen.

Nach dem Start der App wird die Haltestelle über GPS gesucht und angezeigt. Eine händische Korrektur in einem Umkreis ist möglich. Danach wischt man nach rechts und startet die Fahrt. Wenn man an seinem gewünschten Ziel angekommen ist , wischt man nach links und beendet die Aufzeichnung in der App. Sollte man vergessen, die App zu beenden, mach einen die App nach kurzer Zeit aufmerksam.

Untertags hat man den Überblick über die Kosten der einzelnen Fahrten aber abgerechnet wird am Ende des Tages. Das Versprechen ist, dass man am Ende des Tages besten Falls den Preis für ein Tagesticket zahlt.

Ich bin gestern mit dem Zug ins Büro gefahren. In Wien hatte ich einige Fahrten mit den Wiener Linien und am Abend ging es wieder mit dem Zug nach Hause. Das Tagesticket für diese Strecke kostet EUR 15,20. Den selben Preis habe ich auch mit FAIRTIQ bezahlt.

Mein Fazit: Wenn ich schon im Vorfeld weiß, dass ich ein Tagesticket benötige, werde ich es schon vorher kaufen, weil dann das ganze Gewische wegfällt. Aber, wenn man spontan einmal wohin fährt, ist es eine gute Alternative zu den Einzel-Fahrscheinen. Es kann unterm Strich nur günstiger werden, weil die Fahrten über den Tag gesammelt werden und der Preis den Preis vom Tagesticket nicht überschreitet.