#martinläuft machte Radtouren

Mein linker Haxen machte mir in der letzten Zeit des Öfteren Probleme und da habe ich mich für eine Laufpause entschieden. Damit ich nicht ganz untätig daheim herumsitze, habe ich mich für ein paar Ausfahrten mit dem Rad entschieden.

Die erste Ausfahrt war ein lockerer Ritt zum Restaurant Tuttendörfl in Korneuburg. Hin ging es ganz flott und locker, dafür hatte ich beim Rückweg wie fast immer Gegenwind.

Für mich nichts neues, da meine bike2work-Strecke mich dort regelmäßig vorbei bringt. Es war aber trotzdem eine Abwechslung, weil ich die Runde entspannter angegangen bin als meine Fahrten ins Büro. Ich will die Ausfahrten als lockere Bewegungseinheiten verwenden und nicht als Wettkampf mit mir selbst. Das kommt von alleine.

Als Ziel für die zweite Ausfahrt habe ich die Burg Kreuzenstein auserkoren. Die ersten 8,2 km waren eine Familienausfahrt durch die Au. Den Rest der Familie habe ich dann beim Eiswagen zurückgelassen und es ging alleine weiter.

Für die Anfahrt wählte ich die Strecken von Stockerau kommend über Spillern, Unterrohrbach, vorbei am Asperlkeller hinauf auf den Burgberg. Auf der Geraden hat man den herrlichen Anblick, wie ihr ihn im Header sehen könnt.

Oben bei der Burg war trotz Lockdown, oder gerade deswegen, die Hölle los. Haufenweise Ausflügler die sich gegenseitig durch die Bilder gelaufen sind. Ich hab dort nur schnell ein Erinnerungsfoto gemacht, einen Schluck getrunken und war auch gleich wieder weg.

Der Heimweg mit einer Ortsrunde durch Leobendorf stand wieder im Zeichen des Gegen- und Seitenwind. Aber es war eine schöne Ausfahrt, die mir wieder in ein paar Ecken von der Umgebung gebracht hat, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe.