Radtour zu den Hügelgräbern in der Umgebung

Tumulus bei Großmugl

Im Bezirk Korneuburg gibt es mehrere Hügelgräber aus der Hallstattzeit. Da ich gerne mein Radausfahrten mit einem Ziel kombiniere und auch etwas vom Bezirk sehen will, hat sich diese Tour angeboten.

Gestartet habe ich meine Tour in Stockerau. Die Strecke führte über Senning und Roseldorf nach Großmugl. Da ich aber ohne Navi unterwegs war, führte mich meine Strecke nicht direkt am Tumulus vorbei, sondern ich musste die nächste Ortsausfahrt nehmen, damit ich hin gekommen bin.

Weiter ging die Strecke durch Großmugl, wo die Disco „Cocomo“ noch immer an der Hausfassade angeschrieben ist, nach Ottendorf. Ottendorf ist eine kleine Ortschaft neben der L27 und für meine Tour der nördlichste Punkt. Von dort ging es dann Richtung Süden.

An dieser Stelle möchte ich mich wieder bei den Landwirten bedanken, die für ein tolles Feldwegenetz mit nahe zu durchgängiger Asphaltierung gesorgt haben. Dort kann man echt toll Gas geben mit dem Fahrrad. Bevor ich auf dem Feldweg von Ottendorf nach Streitdorf Gas geben konnte, war ein Anstieg zu erklimmen. Als Belohnung gab es oben einen herrlichen Ausblick auf unser Weinviertel.

Tumulus bei Niederhollabrunn

Die Abfahrt nach Streitdorf war ein Genuss. Man konnte schön den Schwung bis in die Ortschaft mitnehmen. Von Streitdorf aus, war es nur noch ein Katzensprung bis zum Tumulus bei Niederhollabrunn.

Nach der Fotodokumentation direkt an der Kreuzung folgte das letzte Teilstück der Tour. Die „Zielgerade“ nach Stockerau war auch recht flott absolviert. Das Tüpfelchen war aber wieder die Abfahrt vorbei an Leitzersbrunn, einer kleinen Häuseransammlung zwischen Stockerau und Leitzersdorf.

Es war eine schöne Tour, die mich an einige Punkte brachte, über die ich in der Schule gelernt habe, aber eigentlich nie bewusst gesehen habe. Bestenfalls im Vorbeifahren aus dem Auto heraus.

Sowohl der Tumulus in Großmugl als auch der in Niederhollabrunn verfügen über einen Eintrag bei Wikipedia.