Weißbier im Blut

von Jörg Graser.

Eine männliche Leiche liegt unter dem Mähdrescher. Auf dem hoffnungslos verschuldeten Bauernhof der Familie Holzner nimmt Kommissar Kreuzeder vom Morddezernat Passau die Ermittlungen nur äußerst widerwillig auf. Lieber hätte er in Ruhe seinen Schweinsbaten und sein Weißbier genossen. Doch sein Vorgesetzter drangsaliert ihn mit der Androhung von Disziplinarmaßnahmen und stellt ihm eine Psychologin an die Seite, die seine Dienstfähigkeit überprüfen soll. Der sichtlich verwahrloste Kreuzeder hat schon viele Tote gesehen und deshalb die Ruhe weg. Erst als der Wirt seines Stammlokals Opfer eines Verbrechens wird, wird er aktiv und steigert die Aufklärungsquote im bayerischen Grenzland.

Klappentext

Naja. Der Mordfall ist schon ausgesprochen schräg. Der Kommissar in der Hauptrolle ist mindestens genau so schräg. Der Fall klärt sich dann doch irgendwie auf. Aber das passiert eigentlich so nebenher. Im Mittelpunkt des Buches steht eigentlich die Probleme und das Verhalten des Kommissars.

Die Handlung ist eher flach, aber die Beschreibungen sind zum großen Teil sehr detailreich, was dem inneren Auge sehr zu gute kommt. Den Film, auch wenn der Trailer sehr lustig ist, werde ich mir wohl nicht anschauen. Vielleicht, wenn er dann im TV ist.

ISBN: 978-3-7844-3531-2