Die Weinviertel-Donau-Radtour

Inspiriert von Freunden habe ich mich vor einer Woche auf die Weinviertel-Donau-Radtour begeben. Mit ihrem Blog-Artikel haben sie sehr neugierig auf die Runde gemacht. Das Wetter war ideal für eine Ausfahrt mit ca 50 km.

Ich entschied mich für die Variante gegen den Uhrzeigersinn. Also ab zum Kraftwerk Greifen stein und von dort der Donau entlang nach Langenzersdorf. Auf dem Stück konnte ich schön Tempo aufnehmen und war ganz flott unterwegs. Das war quasi das Warm-Up. Die weitere Strecke führte durch das Siedlungsgebiet von Langenzersdorf und Bisamberg. Dort ging das Tempo wegen der ganzen Kurven und Stopp-Tafeln rapid bergab. Dafür bekam ich einen mir unbekannte Gegend in meinem Bezirk zu sehen.

Zwischen den weiteren Ortschaften, Klein-Engersdorf, Habenbrunn und Königsbrunn, führte der Radweg über Begleit- und Feldwege. Mit dem Autoverkehr kam ich so gut wie nie in Kontakt. Auf dem Abschnitt zwischen Königsbrunn und Stetten machte ich den Fehler und benutzte den Feldweg, der als Umfahrung von Stetten dient und musste mich durch die tiefer Schotterpiste kämpfen. Nach dem Bericht von meinen Freunden hätte ich es ja wissen sollen.

Die Strecke ging weiter via Harmannsdorf und Tresdorf nach Leobendorf. Dort wartete die Schlüsselstelle der Tour. Der Anstieg zur Burg Kreuzenstein. Die Steigung hat es echt in sich, aber wenn man sich einmal hinaufgekämpft hat, darf man auf der anderen Seite vom Berg hinunter fahren. Die Abfahrt ist nicht so steil wie der Anstieg zuvor, aber sie fast gerade und man kann es schön laufen lassen. Aufpassen muss man auf Verschmutzungen auf der Straße durch Arbeiten auf den umliegenden Feldern. Die Abfahrt endet in Unterrohrbach und dann ist es nur noch ein kleines Stück zurück zum Ausgangspunkt in Stockerau.

Die Strecke an sich gibt sehr viel her. Sowohl fürs Auge als auch für den Körper. Abgesehen von dem Schotterauflage am Feldweg bei Stetten ist die Wegführung sehr gelungen und hält die Radfahrer, so gut es geht, von vielbefahrenen Straßen fern. Die Ausschilderung ist auch sehr gut. Ich bin es mit einem Navi gefahren, weil ich mich da besser auf Abzweigungen einstellen kann. Einen kleinen Verfahrer gab aber trotzdem.

Ich werde Die Strecke bald wieder angehen. Dann werde ich sie im Uhrzeigersinn fahren und den Schotterabschnitt umfahren.