#martinläuft in der Hitze von Absdorf

Foto von Absdorf on the Run

Das letzte Wochenende habe ich unter das Motto „Die Verrückten sterben nicht aus“ gestellt. Bei Temperaturen bei denen jeder an eine Abkühlung im Pool, im Badesee oder im Freibad denkt, habe ich meine Laufschuhe geschnürt und bin beimWeingartenlauf in Absdorf gestartet. Das erklärte Ziel war wieder die 5 km in einer bestmöglichen Zeit zu absolvieren. Das ist auch aufgegangen.

Der Tag war auch ein Familien-Tag. Abgesehen von mir sind auch meine beiden Mädels im Kinderlauf an den Start gegangen und haben sich tapfer geschlagen. 

Absdorf on the Run – Das Familien-Event

Gut ausgerüstet sind wir am Morgen nach Absdorf aufgebrochen. Mit im Gepäck waren, abgesehen von den Laufausrüstungen, einiges an Verpflegung, Spielsachen für die Kids und eine Picknick-Decke. Wir haben etwas Abseits am Fußballplatz ein schattiges Plätzchen gefunden an dem man die 30°C ertragen konnte. Eine andere Familie mit Kind hatte die gleiche Idee und gleich neben uns ihre Decke ausgelegt.

Im Schatten konnte ich mich ganz angenehm vorbereiten und die Kinder konnten das Starter-Sackerl durchsuchen und plündern.

Diesmal war das warten an der Startlinie recht ungut. Bei Wind kann man sich ja hinter wem anderen verstecken. Aber bei der Sonneneinstrahlung von oben geht das nicht.

Auf Los geht’s Los

Foto von Absdorf on the Run

Nach dem der Bürgermeister von Absdorf das Rennen gestartet hat, ging es nach einer kleinen Runde am Sportplatz hinaus auf die umliegenden Feldwege. Ich habe mir recht bald jemanden gefunden, mit dem ich ein passendes Tempo mithalten konnte. Aber leider kam ich nach etwas mehr als 3 km aus dem Tritt und musste meinen Begleiter ziehen lassen. Bis kurz vor die 4 km-Marke wurschtelte ich dahin. Dann hörte ich aber die Aufforderung „Komm, häng dich an!“. Es war ein Teilnehmer des 10 km-Laufs. Ich heftete mich an seine Fersen und hielt den Anschluss.

Bis ca. 500 m vor dem Ziel ließ ich mich ziehen. Dort sah ich meine Zeit gekommen. Ich brach aus, im Vorbeilaufen bedankte ich mich per Handzeichen bei ihm, steigerte mein Tempo und ich setzte auch noch zum Zielsprint an.

Im Ziel war ich überglücklich, es war wieder ein Hochgefühl wie bei meinem ersten Bewerb. Mit der Zeit von 25:23,4 habe ich unter den Umständen absolut nicht gerechnet. Es ging dann gleich an die Flüssigkeitsaufnahme. Bei dem Bewerb gab es, zusätzlich zum Starter-Sackerl, auch ein Finisher-Sackerl mit einigen Gimmicks.

Als ich an der Labestation stand hörte ich, dass ein Läufer aus Laa gerade auf die 2. Runde geht, sah ich das es meine Schlepper war. Ich stellte mich dann gleich an den Streckenrand, feuerte ihn an und bedankte mich nochmals für den Lift. Er dankte es mir mit einem Lächeln und einem erhobenen Daumen.

Platz für die Jugend

Foto von Absdorf on the Run

Nach einer Regenerationspause für die Erwachsenen und einem Umbau der Strecke am Sportplatz ging es zum Kinderbewerb über. Die Kinder hatten 2 Runden zu laufen. M war am Start nur schwer zu bremsen. Von J habe ich nach dem Start nichts mehr gesehen. Die Hitze in der Mittagssonne war ihnen scheinbar egal. Die zwei Runden absolvierten beide in einer tollen Zeit. Im Ziel gab es für jeden Finisher eine Medaille und ein kleines Geschenk.

Ein ruhiger Ausklang

Was an einem solchen Tag nicht fehlen darf, war eine leckere Bratwurst zum Mittagessen. So wie es Christian Kreienbühl in seinem Blogbeitrag „Die ungeschriebenen Gesetze der Läufer“ als Nr. 47 geschrieben hat.

Am Nachmittag waren die Kinder dann im Planschbecken und ich lungerte auch nur herum. Was soll man den sonst bei einer solchen Hitze machen. 😉

Noch mehr Fotos gibt es auf der Homepage von Absdorf on the Run.