Das war mein Laufjahr 2017

Das Kalenderjahr 2017 ist schon so gut wie vorbei und somit der passende Zeitpunkt für einen Rückblick und eine Zusammenfassung auf mein sportliches Jahr 2017.

Dieses Jahr habe ich ganz anders geplant, als die Jahre zuvor. 2015 und 2016 war der Schmidataler Laufcup der rote Faden, der sich durch die Jahre zog. 2017 verlagerte sich mein sportlicher Focus.

Habe ich mich bis dahin eher mit 5 km-Bewerben beschäftigt, entwickelte sich schon im Jahr 2016 der drang nach mehr. Länger und weiter war die Devise des nun endenden Jahres. Große Events wie der Wings For Life Worldrun und der Wachau-Halbmarathon haben sich mir in den Kopf gesetzt. Aber ich wollte nicht blind ins Messer rennen.

Das Orientierungsbewerb war der Ziersdorfer Osterlauf über 10 km. Dort lief es sogar besser als erwartet und somit gab ich last-minute die Nennung für den Worldrun ab.

Der Worldrun war ein tolles Erlebnis. Das Wir-Gefühl war gigantisch und auch meine sportlichen Erwartungen konnte ich umsetzen. Dieses Hochgefühl gab mir auch den Antreib für die Nennung beim Wachau-Halbmarathon.

Auch diese Anmeldung war wieder last-minute. Im Sommer fing mein Knie an zu schmerzen. Eine tatsächliche Ursache konnte ich nicht ausmachen. Mal ging es, beim nächsten Lauf kam es nach 2 km und verschwand wieder 1 km später. Dann hielt das Knie wieder 7-8 km ohne Probleme. Nach dem das Knie einige Wochen ohne Schmerzen blieb, war der Start beim Halbmarathon fix.

Auch dort war es ein absolut geiles Feeling. Ich hab schon damals versucht das Gefühl für meinen Blog in Worte zufassen. Es war schwer möglich.

Einen Saisonabschluß gab es dann nicht so wirklich. Den 4-Kellergassenlauf, Anfang Oktober, in Hollabrunn ließ ich wegen Regenwetter aus. Eine Woche später wollte ich von Tulln nach Stockerau laufen. Ich bin zwar bis nach Stockerau gekommen, aber es war sehr mühsam.

Danach ging es dann in die Offseason. Lockere Läufe in etwas längeren Abständen. Ich hab mich da sehr vom Wetter leiten lassen, was mir sehr gut getan hat. Aber was steht jetzt am Ende des Laufjahres in der Statistik?

Meine angestrebte Laufleistung von 950 km habe ich schon im Herbst locker erreicht. Auch die 1.000 km Grenze habe ich geknackt.

Auch mit, bis jetzt, 136 Läufen in diesem Jahr bin ich gut dabei. Das bedeutet, dass ich an 36,7% der Tage laufen war.

Der Zeitaufwand mit mehr als 4 Tagen in Summe hört sich im ersten Moment nicht sooo viel an, aber es geht auch nur, wenn einem die Familie sein Hobby ausleben lässt. Danke dafür!

Strava, hat auch dieses Jahr für seine Mitglieder wieder ein Video zusammengestellt.

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Das Video zu meinem Laufjahr von #strava. #martinläuft

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