Unternehmungen mit der Familie

Wenn man in der Region rund um Schladming Dachstein Urlaub macht, gehören Wanderungen dazu. Aber man kann sich auch anders erholen und beschäftigen.

Hopsi-Land auf der Planai

Auf der Planai hat sich das Hopsi-Land als Anziehungspunkt für Kinder etabliert. Es handelt sich um einen rund 3 km langen Rundwanderweg, der mit vielen Attraktionen für Kinder ausgestattet ist. Am Anfang gibt es Murmelbahnen für große Holzmurmeln, die man sich vor Ort kaufen kann. Am Weg liegt oberhalb der Schafalm ein kleiner Klettergarten. Es gibt auch einen Wasserspielplatz und einige andere Spielplätze. Zwischendurch gibt es auch immer Objekte wie einen Ski-doo aus Holz, einen „Pisten-Bully“ auf denen man klettern und spielen kann. Schön sind auch die geschnitzten Tiere, die das letzte Stück vom Weg zieren.

Aufmerksame Leser werden feststellen, dass wir den Weg durchs Hopsi-Land auch schon letztes Jahr gemacht haben.

Rittisberg in der Ramsau

Am Dienstag fuhren wir mit dem Bus in die Ramsau. Am Rittisberg gibt es einen Märchenweg, der besonders für Kinder interessant ist. Entlang der Strecke sind Märchenfiguren aufgestellt. An manchen Plätzen werden die dargestellten Märchen kurz erzählt. Am Anfang dieses Wanderweges können sich die Kinder eine Rätselkarte nehmen und bis zum Ziel beim Rittis-Stadl 12 Fragen beantworten. Wir haben uns am Gipfel mit Schiwasser gestärkt und haben uns für den Rückweg ins Tal den direkteren Weg ausgesucht.

Das ultimative Highlight an diesem Tag war aber der Coaster, eine Sommerrodelbahn. Am Anfang waren beide Mädels etwas skeptisch, aber schon in der ersten Kurve war M, die mit mir mitfuhr, ganz aus dem Häuschen. Auch J, im Schlitten hinter mir, war total begeistert.

Ursprungsalm

Die Ursprungsalm liegt auf ca. 1.600 m. In den 80er-Jahren wurde dort ein Heidi-Film gedreht. Dieses Heidi-Dorf steht noch und wird bewirtschaftet. Die Ursprungsalm kann man sowohl mit dem Auto als auch mit dem Wanderbus über eine sehr kurvige Mautstraße erreichen. Der Parkplatz dient als Ausgangspunkt für Wanderungen zu den Giglachseen oder auf den Kalkspitz. Wir haben uns für die Familienwanderung, den „Urspungsalm-Rundweg – Quelle der Sinne“, entschieden.

Nach der Wanderrunde kehrten wir auf der Ursprungsalm ein und ließen uns mit lokalen Produkten bewirten. Zum Trinken gab es Milch und zum Essen Butterbrot und Käsebrot. Für uns ging es dann mit dem Mittagsbus wieder zurück ins Hotel.

Erlebnisbad Schladming

In der näheren Umgebung zum Hotel ist auch das Erlebnisbad Schaldming. Dort ließen wir am Mittwoch die Seele baumeln und tollten im Wasser rum. Die Außenbecken waren, laut meinen Kindern doch recht frisch. Dafür haben wir die Rutsche ausgenutzt.

Reiteralm

Am Freitag fuhren wir auf die Reiteralm. Die Gondelbahn dort hin ist nur an wenigen Tagen in der Woche in Betrieb. Das ist auch der Grund, warum der Berg dann von Menschenmassen gestürmt wird. Wir machten wie im Jahr zuvor eine Runde um den See, der hinter der Bergstation ist. Dann gingen wir weiter zum Panoramablick. Meine Mädels haben sich dann dort niedergelassen und ich bin alleine weitergegangen. Dazu gibt es später etwas mehr an Infos.

Vor der Gondelfahrt ins Tal durften die Kinder noch in der Schneekiste, eine mit Schnee gefüllte Sandkiste, spielen.

Dachstein und Eispalast

Für Samstag, unseren letzten Urlaubstag, haben wir Plätze in der Gondelbahn auf den Dachstein reserviert. Richtig gehört, reserviert. In den Spitzenmonaten muss man über das Internet Plätze in den Gondeln, sowohl für die Berg- als auch für die Talfahrt, reservieren.

So wurden wir mit knapp 50 anderen Leuten, die mehr oder weniger optimal für einen Gletscher ausgerüstet waren, nach oben gebracht. Mit den Kindern bin ich dann über den Skywalk rund um die Bergstation gegangen. Von dort hat man auch schon die lange Schlange auf der Hängebrücke und bei der „Treppe ins Nichts“ gesehen.

Der primäre Grund für unseren Gletscherbesuch war der Eispalast. Dort werden jedes Jahr Eisskulpturen zu einem Thema ausgestellt. Dieses Jahr waren es, wegen dem Vorsitz in der EU, europäische Sehenswürdigkeiten. Den Eispalast kann man so wie C mit M zu ebener Erde erreichen oder so wie J und ich über die Hängebrücke. Der Weg dauerte etwas länger, weil es zu einem Stau vor der Treppe ins Nichts kam, weil sich dort jeder fotografieren (lassen) wollte.

Aber irgendwann haben wir es dann doch in den Eispalast geschafft und waren wieder sehr beeindruckt von den Kunstwerken, wie dem Eiffelturm, dem Brandenburger Tor oder dem Riesenrad. Nach dem obligatorischen Foto der Kinder am Eisthron ging es dann wieder raus ans Tageslicht. Draußen gab es noch eine Jause auf einer der Panoramaterrassen.

Für die Talfahrt buchten wir auf eine frühere Gondel um, weil uns der Andrang dort oben zu viel war.