Lokalaugenschein in der Stockerauer Au

Seit dem 23. Dezember 2016 ist die Stockerauer Au (zum Teil) gesperrt. Der Grund dafür ist das Eschentriebsterben. Auf der Website der Stadtgemeinde findet man auch einen Eintrag dazu. Aber keine Ahnung von wann er ist.

Mittlerweile haben wir Juli 2019 und es sind schon viele der Hauptwege freigegeben. Aber was mir und vermutlich auch vielen anderen Leuten aus Stockerau ärgert, ist die Sperre des Weges vom „Spitzgarten“ kommend entlang des Göllersbach zum Konrad. Hier ist der halbe Weg noch immer gesperrt. Bis zu letzt wurde die Sperre immer im Monatstakt verlängert. Ende Juni wurde sie gleich einmal bis Ende Oktober verlängert.

Es ist mir schon klar, dass Sicherheit vorgeht. Aus diesem Grund benutze ich auch den Weg nicht, obwohl dort regelmäßig Leute mit ihren Hunden unterwegs sind. Man hat auch bis jetzt nicht gehört, dass etwas passiert wäre. Aber ich will nicht der erste sein.

Was mich ärgert ist, dass die Sperre immer nur kurzfristig verlängert wurde. Das hat für mich den Anschein „Wir sind fast fertig mit der Arbeit aber brauchen kurz.“ Mit dem großen Zeitsprung schaut es nach „Wir haben noch nicht einmal angefangen aus.“

Es ist für mich auch verständlich, dass diese Arbeiten gewissenhaft gemacht werden müssen und das Zeit benötigt. Ich würde mir von der Stadtgemeinde wünschen, wenn es eine Übersicht im Internet gäbe, in der die offenen und die gesperrte Wege eingezeichnet sind und dabei steht wie lange sie voraussichtlich jetzt noch gesperrt sind.

Vielleicht kann man 2019 wieder durch eine solche Herbstlandschaft laufen.

In den Jahren vor 2017 habe ich die Au als Sommerlaufstrecke geliebt. Es war schattig und auch abwechlungsreich. Leider bin ich jetzt zum dritten Mal einem Teil meiner Laufstrecken beraubt. So bleiben mir nur der Grummethof und das Kraftwerk Greifenstein. Ich hoffe es wird bald bereinigt sein und der Informationsfluss besser.