#martinläuft in der Kühle des Morgens

Gestern um kurz nach 7 war ich schon unterwegs. Aber einmal alles von Anfang an.

Bei den Temperaturen fällt mir das Schlafen nicht so leicht. Besser gesagt, ich werde recht zeitig munter. Diesen Effekt kann man sich ja zu Nutze machen. Am Abend habe ich schon meine Laufsachen bereit gelegt. Für den Fall, dass ich früh munter werde und die angenehme Temperatur ausnutzen möchte.

Ich war so um 6:30 munter und bin dann mal leise in die bereit gelegte Ausrüstung gestiegen, Als Frühstück hab ich mir noch eine Flasche mit Wasser mitgenommen und es ging dann um kurz nach 7 los. Mein Ziel war wieder einmal das Donaukraftwerk Greifenstein.

Das Wetter um diese Zeit war herrlich. Nach langer Zeit konnte ich endlich wieder frei durchatmen. Der Lauf selbst war locker und losgelöst. Es ging zügig und ohne irgendwas dahin. Ich konnte im Kopf schön loslassen und ehe ich mich versah, war ich auch schon beim Kraftwerk. Ich lief noch ein Stück weiter bis zum „Jarosch“. Das waren 7 km. Dort gab es eine kurze Pause zum entspannten Trinken und dann ging es auch schon wieder zurück.

Am Rückweg füllte ich mir die Flasche beim Brunnen noch mit frischem, kühlen Wasser an. Für die weitere Strecke wählte ich die Alternative durch die Au. Erstens habe ich gerne Abwechslung und zweitens ist es dort schattiger. Auch der zweite Teil meiner morgendlichen Runde verlief locker und entspannt.

Als ich dann nach 15 km daheim war, war es ein herrliches Gefühl. Ich war nicht wirklich erschöpft. Ich war gut drauf und irgendwie gelöst. Es ist verblüffend, was so ein Lauf mit passenden „Parametern“ mit einem anstellen kann.