Sei. Endlich. Still.

von Noah Fitz.

Der Thriller ist wohl der Anfang für ein neuen Ermittler-Team. Leonhard Stegmayer ist ein altgedienter Kommissar, der auf der zwischenmenschlichen Ebene einige Eigenarten hat. Als Kollegin bekommt er die junge Ella Greenwood zur Seite gestellt. Sie wird an ihrem ersten Tag gleich mit Stegmayer auf ihren ersten Fall angesetzt. Selbstmord. Oder doch Mord? Tatverdächtige sind bald gefunden. Die beiden Hausmeister, der Zwillingsbruder von einem der Hausmeister kommt ins Visier der Fahndung. Und dann ist da noch der Nachbar des Opfers.

Die ersten Spuren führen aber nicht zum Erfolg, aber man stellt fest, dass der Fall in eine Serie passt, die schon über Jahre andauert. Im Laufe der Ermittlung stellt sich heraus, dass einer der Tatverdächtigen eine gespaltene Persönlichkeit hat, was den Fall nicht unbedingt einfacher macht.

Im Verlauf der Ermittlungen wird bald klar, dass beide Ermittler ein bewegte Vergangenheit haben, die sie auch jetzt noch verfolgt.

Der Thriller ist sehr gut und spannend geschrieben. Manche Sprünge zwischen den einzelnen Persönlichkeiten sind nicht so das meine. Die Wechsel hängen aber mit den Charakteren der Geschichte zusammen. Aber die Story hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn ich mir am Anfang schon ein innerliches Bild vom Täter gemacht hatte, musste ich es hin und wieder überdenken.

Hoffentlich gibt es noch mehrere Fälle für das Ermittler-Team. Ich denke nämlich, dass die beiden Potential haben. Besonders, weil Kommissar Stegmayer am Ende schon etwas auftaut.