Omama

von Lisa Eckhart.

Lisa Eckhart ist sicher keine leichte Kost. Wer ihre Programme und Auftritte kennt, weiß, dass sie die Worte in Kombination mit Gestik, Mimik und Aussprache sehr gezielt einsetzt.

Auch wenn ich mit Büchern von Kabarettisten so meine Probleme habe, ich orientiere mich dabei immer an ihren Auftritten, wollte ich mir das Buch nicht entgehen lassen. Aber meine anfängliche Begeisterung war recht bald verflogen. Ich finde sie verläuft sich in Details und Ausführungen, die in ihren Programmen recht nett sind, aber mir im Buch zu langatmig sind.
Am Anfang erzählt sie sehr viel und ausschweifend über die Kindheit und Jugendjahre ihrer Großmutter, dann kommen wieder ein paar kurze Geschichten aus deren Leben als Erwachsene.

Mich hat das Werk nicht von den Socken gerissen. Ich schaue sie mir lieber bei ihren Auftritten an.

ISBN: 978-3-552-07201-5