Game Changer – Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, alles falsch zu machen

von Neal Shusterman.

Stell Dir vor, du könntest die Welt verändern … Welche Entscheidung triffst Du?

Ash ist ein weißer, heterosexueller cis-Junge aus der Mittelschicht. Er hält sich selbst für einen guten Kerl, aber nicht gerade für den Mittelpunkt des Universums. Bis er eines Freitags in eine andere Dimension katapultiert wird, in der er genau das ist – der Mittelpunkt des Universums! Damit verfügt ausgerechnet Ash nun über die Macht, die Welt zu verändern. Doch irgendetwas geht schief, und Ash führt – aus Versehen – die Rassentrennung wieder ein.
Natürlich will er das wieder geradebiegen, aber: Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, alles falsch zu machen. Es beginnt ein Wettrennen durch die Dimensionen auf der Suche nach einer gerechten Welt für alle. Ash springt in immer neue Identitäten, hüpft von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen, bis er endlich verstanden hat, was er tun muss, um die perfekte Gesellschaft zu erschaffen.

Klappentext

Ich halte das Buch für sehr gelungen. Mir gefällt es, wie er die Anordnung der Parallelwelten gelöst hat. Interessant ist auch wie die „Ichs“ der einzelnen Personen über die Welten hinweg irgendwie miteinander verbunden sind, aber dann auch nicht.
Es ist ein tolles Konstrukt, das Neal Shusterman hier geschaffen hat.

Ich habe es eher als Sciences Fiction gelesen und nicht primär als Roman zu Themen wie Rassismus, Diskriminierung, Homophobie usw. Diese Themen haben einen hohen Stellenwert in dem Buch und sind auch in der Realität ein Thema aber für mich stand die Unterhaltung im Vordergrund.